Seite 74 im Taschenbuch von „Endlich fit“
Die Situation:
Rainer Ernst und Klaus Schneider fahren nach Berglen-Rettersburg und wollen dort Gabi Hundt befragen – und da nur die neugierige Nachbarin "Tante Elsa" in dieser Szene schwäbelt, wird auch nur sie synchronisiert.
NACHBARIN
Die Gabi ist nicht daheim.
Sie ist mit dem Kleinen raus.
Aber nein, ihr Kleiner ist der Hasso.
Der Hasso ist ihr kleiner Dackel. Mit dem muss sie ja dreimal am Tag raus. Und jetzt war eben wieder die Zeit dafür.
Kann schon sein. Am besten gehen Sie dort um die Ecke und dann ein Stück weit aus dem Dorf hinaus – auf diesem Weg kommt sie meistens wieder zurück.
Ja, genau dort lang.
Badhäuschen? Sind Sie denn von hier?
Das stimmt. Und Turnen war in der alten Baracke. Das waren schöne Zeiten.
Und wer ist Ihr Cousin?
Das macht nichts. Ich werde mich schon noch an ihn erinnern.
Ach was, der kleine Roland, da schau her!
Na sowas, Frau und Familie, aber keine Haare mehr auf dem Kopf – aus Kindern werden halt Leute, nicht wahr? Ich weiß noch genau, wie der kleine Roland als junger Bub dort vorne auf der Kreuzung beim Maientanz mitgemacht hat. Tanzen konnte er eigentlich nicht, aber für den Jäger-Neuner hat's gereicht.
So hat eben einer dieser Tänze geheißen. Den führen sie, glaube ich, heute noch auf, aber inzwischen halt nicht mehr auf unserer Kreuzung, sondern ein Stück weiter vorn am Bürgerhaus.
Grüß Gott, Gabi! Die beiden Herren hier möchten zu dir. Ich hatte sie dir eigentlich schon entgegengeschickt – aber dann haben wir uns ein bisschen verquatscht.
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